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Internet Assigned Numbers Authority (IANA)

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Die Internet Assigned Numbers Authority (Abk. IANA) ist eine Organisation, welche die Vergabe von IP-Adressen, Top Level Domains und IP-Protokollnummern überwacht. Ausserdem ist sie für die Zuordnung der Haupt-Ports 0 bis 1023 zuständig. Die IANA bestand ursprünglich aus einem einzigen Mitarbeiter, Jon Postel.

Die lokale Registration von IP-Adressen hat die IANA an Regionale Internet-Registries (Abk. RIR) übergeben. Dabei ist jede RIR für einen regionalen Teil verantwortlich:

  • ARIN für Nordamerika
  • RIPE für Europa
  • APNIC für Asien und die Pazifik-Region
  • LACNIC für Lateinamerika und die Karibik
  • AfriNIC für Afrika

IPv4-Adressen werden durch die IANA in grossen Blöcken vergeben. Die RIRs verteilen diese dann in kleineren Blöcken weiter an ihre Endkunden (Provider oder Organisationen, die ihre IP-Adressen selbst verwalten).

Auch für die Zuweisung von IPv6-Adressen ist IANA zuständig. Die Organisation hat es sich heribei jedoch einfach gemacht und sehr grosse Blöcke an die RIRs verteilt. Somit werden auf absehbare Zeit keine neuen Zuweisungen nötig. Der Vorrat der an die RIRs verteilten IPv6-Adressen übertrifft die Nachfrage derzeit um ein Mehrfaches, da die Umstellung auf IPv6 momentan nur zaghaft geschieht.

Organisatorisch ist IANA eine Unterabteilung von ICANN und steht damit ebenfalls unter dem Einfluss des US-Wirtschaftsministeriums.

Durch die enge Verbindung der IANA zur ICANN versucht die ICANN immer wieder über die IANA Einfluss auf die Registries zu nehmen. Um dies zu verhindern gab es bereits mehrere Vorschläge die IANA komplett von der ICANN zu trennen.