Internet-Knoten
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Internet-Knoten dienen als Austauschpunkte für den Datenverkehr des Internets und sind die Netzknoten. Die Knotenpunkte werden oft mit IX (Internet Exchange) oder IXP (Internet Exchange Point) abgekürzt. In den USA ist die Bezeichnung NAP (Network Access Point) gebräuchlich. Weiter erfolgt eine Unterscheidung zwischen Public Peering Points und Private Peering Points.
Die Internet-Knoten dienen als Schnittstelle zwischen den verschiedenen Rechnernetzwerken (LANs, MANs und WANs). Die einzelnen Rechnernetze werden als autonome Systeme bezeichnet und bilden gemeinsam das Internet. Der Datenaustausch zwischen den Netzen wird durch das Internet Protocol (IP) geregelt.
Momentan existieren weltweit rund 108 Internet-Knoten, von welchen sich 60 in Europa befinden. Die europäischen Internet-Knoten haben sich zur Euro-IX zusammengeschlossen, deren grösster kommerzieller Internet-Knoten (CIX) als DE-CIX bekannt ist und sich in Frankfurt am Main in Deutschland befindet.
Die wichtigsten internationalen Internet-Knoten sind:
- DE-CIX in Frankfurt am Main (Deutschland)
- AMS-IX in Amsterdam (Niederlande)
- LINX in London (England)
- KIDC in Seoul (Korea)
- JPNAP in Tokio & ?saka (Japan)
- Netnod-IX in u. a. Stockholm (Schweden)
- JPIX in Tokio (Japan)
- ESPANIX in Madrid (Spanien)
- EQUINIX in Washington (D.C.) (USA)
- BIX in Budapest (Ungarn)
- HKIX in Hongkong (VR China)
- MSK-IX in Moskau (Russland)
- NYIIX in New York (USA)
- PARIX in Paris (Frankreich)
- NIX.CZ in Prag (Tschechische Republik)
- SIX in Seattle (USA)
- ECIX in Düsseldorf, Berlin, Hamburg (Deutschland)
- InterLAN in Bukarest,Cluj-Napoca (Rumänien)
- VIX in Wien (Österreich)
- MIX in Mailand (Italien)
- NIX in Oslo (Norwegen)
- FICIX in Helsinki (Finnland)
- BNIX in Brüssel (Belgien)
- BCIX in Berlin (Deutschland)
- Pacific Wave in Seattle (USA)
- TIX in Zürich (Schweiz)
- TWIX in Taipei (Taiwan)
- SwissIX in Zürich (Schweiz)
- CIXP in Genf (Schweiz)
Viele Internet-Knoten verzeichnen einen ständig steigenden Platzbedarf und verteilen ihre Internet-Knoten auf mehrere Gebäude. Dabei ist der wachsende Platzbedarf weniger auf die steigenden Bandbreiten als auf die steigende Anzahl Hosts zurückzuführen, welche direkt in einem IXP untergebracht werden wollen. Viele kleinere IX dienen in erster Linie regionalen Carriern als Uplink ins Internet. Der Datenaustausch der Teilnehmer wird in so genannten Peering-Agreements geregelt.
Internet Service Provider (ISPs) nutzen Internet-Knoten üblicherweise um Kosten einzusparen und die Abhängigkeit von Upstreamprovidern (grössere Netzbetreiber) zu verringern. Der Anschluss an einen IX erhöhrt die Ausfallsicherheit und die Effizienz des Datenaustausches. Die Kosten eines Internet-Knotens werden in der Regel von allen teilnehmenden ISPs gemeinsam getragen. Die Anschlusskosten für den Internet-Knoten werden in der Regel für jeden angeschlossenen Port, abhängig von der Datenübertragungsgeschwindigkeit, erhoben.