Internet Protocol (IP)
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Das Internet Protocol (IP) beschreibt ein in Rechnernetzen weit verbreitetes Netzwerkprotokoll und bildet die Grundlage des Internets. Es stellt die Implementierung der Vermittlungsschicht des OSI-Models dar und bildet die Vermittlungsschicht des TCP/IP-Protokolls.
Das Internet Protocol ist die erste vom Übertragungsmedium losgelöste Schicht der Internetprotokoll-Familie. Somit können Computer eines Netzwerkes mittels IP-Adresse und Subnetzmaske bei IPv4 bzw. Präfixlänge bei IPv6 in logische Einheiten (Subnetze) gegliedert werden. Dies ermöglich Computer in grösseren Netzwerken zu adressieren und Verbindungen aufzubauen, weil die logische Adressierung die Grundlage für das Routing bildet.
Weil öffentliche IP-Adressen weltweit zwingend eindeutig zugeordnet werden müssen, ist die Vergabe derer duch die Internet Assigned Numbers Authority (IANA) geregelt. Diese vergibt grosse Netzblöcke an Local Internet Registries, welche Subnetze davon an ISPs und ähnliche Unternehmen vergibt. Diese geben Subnetze oder einzelne IP-Adressen an ihre Kunden weiter.
Aktuell ist IP im Internet fast ausschliesslich in der Version IPv4 im Einsatz, obschon die IPv6 bereits in vielen Endanwendungen implementiert wäre und als genügend ausgereift gilt. Es ist ausserdem möglich beide Versionen auf derselben Infrastruktur zu betreiben. Gemäss einer Schätzung der American Registry for Internet Numbers (ARIN) werden im Jahr 2011 die letzten IPv4-Netze an Regional Internet Registries vergeben werden - danach soll im Jahr 2012 der Nachschub an IPv4-Adressen erschöpft sein. Dennoch kann sich IPv6 im Internet nur zaghaft etablieren.